Änderung der steuervorschriften ab dem 1. Januar 2017
Einkommen- und Körperschaftsteuer
  1. Zahlung in bar – die Ausgabe wird nicht als Kosten der Umsatzerlöse angesetzt.
  2. Reduzierter Satz der Körperschaftsteuer (CIT) – 15%.
  3. Transferpreise. Neue Grenzwerte für Kapitalverflechtungen und für die Pflicht der Erstellung der Steuerdokumentation.
  4. Abschaffung der Steuerbefreiungen für geschlossene Investmentfonds.
  5. Quellensteuer – der Ort der Entstehung der Umsatzerlöse wurde als Staat der steuerlichen Ansässigkeit der Person, die die Umsatzerlöse auszahlt, genauer bestimmt – wenn also die Person, die die Forderungen (z.B. aus Lizenzen, immateriellen Leistungen, Dividenden) reguliert, ihren Sitz bzw. Wohnsitz in Polen hat, ist der Ort der Entstehung der Umsatzerlöse Polen.
Umsatzsteuer (VAT)
  1. Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse Charge). Für Bauleistungen, die durch umsatzsteuerpflichtige Nachunternehmer an umsatzsteuerpflichtige Empfänger geleistet werden.
  2. Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse Charge) für eine neue Warengruppe. Es handelt sich um Transaktionen mit Prozessoren und manchen Waren aus der Kategorie Gold, Silber, Platin.
  3. Erhöhung des Grenzwertes für die Freistellung von Umsatzsteuer (VAT) – dieser Grenzwert wurde auf den Betrag von PLN 200.000 erhöht.
  4. Eingeführt wurde eine zusätzlich Einschränkung für die Erstattung des überschüssigen Betrages zwischen der Vorsteuer und der Steuer in einer Frist von 25 Tagen.
  5. Abschaffung der Möglichkeit der Abrechnung der Umsatzsteuer in Quartalinterwalen durch große Steuerpflichtige (Umsatz über EUR 1 200 000 einschließlich Umsatzsteuer).
  6. Einführung einer zusätzlichen Steuerverbindlichkeit. (Sanktionen 20%, 30% und 100%).
  7. Neue Vorschriften bezüglich der Anmeldung und Löschung der Umsatzsteuerpflichtigen – das Gesetz verweist auf Voraussetzungen für die Verweigerung der Eintragung einer Person als Umsatzsteuerpflichtigen.
  8. Löschen des Umsatzsteuerpflichtigen aus dem Register der Umsatzsteuerpflichtigen, wenn er mindestens über ein halbes Jahr keinen Umsatz erreicht und keine Einkäufe getätigt hat.
  9. Löschen aus dem Register der EU-Steuerpflichtigen, wenn der Steuerpflichtige für drei aufeinanderfolgende Monate oder für ein Quartal Umsatzsteuererklärungen abgegeben hat, in denen er keinen Verkauf und keinen Erwerb von Waren oder Dienstleistungen zum Abzug ausgewiesen hat.
  10. Abgabe der Umsatzsteuererklärung auf dem elektronischen Wege – ab dem 1. Januar 2017. Die Verpflichtung zur elektronischen Abgabe der Umsatzsteuererklärung ausschließlich für monatliche Zeiträume gilt für Steuerpflichtige, die zur Anmeldung als EU-Umsatzsteuerpflichtige verpflichtet sind.

Die obigen Informationen wurden mit der größten Sorgfalt, jedoch in einer sehr verkürzten Form vorbereitet. Deshalb sind die in diesem Bulletin enthaltenen Informationen als allgemeine und orientierungshalber zusammengestellte Inhalte zu behandeln, die keinesfalls als ein Gutachten in Steuersachen gelten können. Die POLFINANS Sp. z o.o. haftet nicht für irgendwelche Schäden und Verluste, die durch Handlungen oder Unterlassungen aufgrund der vorliegenden Publikation entstanden sind. Wenn Sie an einer breiteren Besprechung der in diesem Bulletin angedeuteten steuerlichen oder rechtlichen Fragen interessiert sind, setzen Sie sich bitte mit uns zwecks Vorbereitung eines Gutachtens in Kontakt. Die Anfrage ist an die folgende E-Mail-Adresse zu richten: Ten adres pocztowy jest chroniony przed spamowaniem. Aby go zobaczyć, konieczne jest włączenie w przeglądarce obsługi JavaScript.

Mit freundlichen Grüßen

Andrzej Halat
Geschäftsführer Polfinans Sp. z o.o.
Steuerberater, Nr. der Eintragung 10511